Der stellvertretende Heimleiter der ASB Notunterkunft Wilmersdorf, Philipp Bertram, wurde von der Berliner Morgenpost und RTL 104,6 repräsentativ für alle HelferInnen der Stadt als Berliner des Jahres geehrt. Der ASB Berlin ist stolz darauf Philipp in seinen Reihen zu haben. Mit einem persönlichen Statement bedankt er sich an dieser Stelle für die Auszeichnung und wirft einen Blick nach vorne.

„Ich danke allen sehr herzlich für ihre Glückwünsche. Ein Riesendank geht an alle HelferInnen, die im letzten Jahr bis hin zur völligen Erschöpfung für alle hilfsbedürftigen Menschen im Einsatz waren. Ihr seid die wahren HeldInnen und BerlinerInnen des Jahres!
Der ASB Berlin hatte im Sommer 2015, von heute auf morgen vom Senat den Auftrag erhalten, im alten Rathaus in Wilmersdorf eine Notunterkunft für 500 Menschen zu errichten. Der Fachdienst Katastrophenschutz und Notfallvorsorge des ASB Landesverbandes Berlin e.V. und eine Gruppe von tollen HelferInnen haben dann gemeinsam die Unterkunft in wenigen Stunden aufgebaut. Daraus ist in der Zusammenarbeit der HelferInnen und MitarbeiterInnen des ASB und den Ehrenamtlichen ein tolles Projekt entstanden. Danke!
Dankbar bin ich auch dafür, den ASB seit September hauptamtlich unterstützen zu können. Für mich bedeutet das keine Veränderung meines Willens und meines Antriebs mich für Menschen in Not einzusetzen. Genau diese Willkommenskultur und das gemeinsame Engagement für die Menschlichkeit zeichnen alle freiwilligen HelferInnen in Initiativen und Verbänden, MitarbeiterInnen der Behörden, Feuerwehr, THW, Polizei sowie hauptamtliche MitarbeiterInnen in den Unterkünften aus. Nur mit der gemeinsamen Anstrengung aller Beteiligten konnten die Herausforderungen des letzten Jahres angegangen werden. Ich möchte Euch allen aus diesem Grund große Anerkennung zollen.

Mit der Auszeichnung geht auch ein Preisgeld einher. Ich möchte vorschlagen, im Sinne der berlinweiten gemeinsamen Anstrengung, dies mit anderen Engagierten zu teilen: “Moabit hilft” und die Bahnhofsmission Berlin Zoologischer Garten sind zwei weitere Institutionen, die unermüdlich für alle Menschen und voller Herz im Einsatz sind. Ihnen gebührt größte Anerkennung und Respekt.

Ich hoffe auf ein weiteres Jahr voller Engagement, Toleranz, Freude und Aufrichtigkeit. Die kommenden Aufgaben sind keine leichten, aber machbar! Lasst uns alle 2016 am Ball bleiben und uns weiterhin für Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft, wie im vergangenen Jahr einsetzen.

Euer Philipp“

 

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ASBler ist Berliner des Jahres

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