Am 26. April besuchte der ASB-Bundesvorsitzende Knut Fleckenstein zusammen mit 14 Mitgliedern des EU-Parlaments in Brüssel die ASB-Notunterkunft in Wilmersdorf.

Nach der Begrüßung durch Detlef Kühn, Vorstandsmitglied des ASB-Landesverbandes Berlin, führte Philipp Bertram, Leiter der Stabsstelle Integration und Ehrenamt, die Besuchergruppe in englischer Sprache durch das ehemalige Rathaus. Die irakische Familie Abdullah, welche seit neun Monaten in der Notunterkunft Wilmersdorf wohnt, begleitete den Rundgang und stand für Fragen der EU-Politiker zu Verfügung.

 

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Im Computerraum der Unterkunft
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Besonders bestaunt wurden nicht nur der Computerraum und der hausinterne, von Bewohnern betriebene Friseursalon, sondern auch das Medizinische Zentrum mit dazugehöriger gynäkologischer Station.

Bertram betonte, dass die Bewohner in vielen Bereichen des Hauses – im Friseursalon, der Küche oder als Übersetzer – mitarbeiten: „Arbeit gibt den Bewohnern Selbstbewusstsein und eine Perspektive. Eine Beschäftigung hilft ihnen, lange Wartezeiten zu überbrücken. Die Bewohner lernen dabei durch Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen und Mitarbeitern die deutsche Sprache und viel Handwerkszeug für eine spätere Beschäftigung auf dem deutschen Arbeitsmarkt.“

Fleckenstein stimmte zu: „Das Geheimnis lautet, nicht auf die Pläne der Regierung zu warten, sondern von Anfang an gute Ideen mit den Asylsuchenden umzusetzen und einfach zu machen.“

Zum Ausklang wurde sich im Besprechungsraum noch einmal ausgetauscht über Ideen im Rahmen der Flüchtlingshilfe in unterschiedlichen EU-Staaten. Kühn, der die Unterkunft im August 2015 mit aufgebaut hatte, sagte: „Es ist beeindruckend, wie toll sich diese Unterkunft entwickelt hat. Die Mitarbeiter und Helfer leisten hier großartige Arbeit!“

 

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EU-Parlamentarier besuchen Notunterkunft Wilmersdorf

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