Die ASB-Notunterkunft im ehemaligen Rathaus Wilmersdorf wird frei gezogen. Bis zum 15. Dezember 2017 will das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) allen Bewohnerinnen und Bewohnern Wohnraum in anderen Unterkünften zur Verfügung stellen. Nach zwei Jahren engagierter Integrationsarbeit wünscht die ASB Nothilfe Berlin gGmbH den Bewohnerinnen und Bewohnern, dass es für sie weiter vorangeht.

Das LAF plant die Verlegung von derzeit rund 550 Bewohnerinnen und Bewohnern der ASB-Notunterkunft im ehemaligen Rathaus Wilmersdorf. Bis zum 15. Dezember 2017 sollen sie in andere Unterkünfte umziehen. Seit August 2015 betreibt der ASB die Notunterkunft im Auftrag des Berliner Senats mit viel Engagement, ehrenamtlicher Unterstützung und Integrationsarbeit für in Spitzenzeiten bis zu 1.150 Bewohnerinnen und Bewohner. „Es war immer unser Ziel, den Bewohnerinnen und Bewohnern die bestmögliche Umgebung zu bieten und sie bei ihrem Start in Berlin zu unterstützen. Aber die Wohnmöglichkeiten in einer Notunterkunft sind beschränkt. Wir wünschen allen Bewohnerinnen und Bewohnern, die hier seit Monaten, einige seit der Eröffnung leben, dass Sie mit dem Auszug aus unserer Notunterkunft einen Platz finden, der besser zum Wohnen geeignet ist“, sagt Steffen Zobel, Geschäftsführer der ASB Nothilfe Berlin gGmbH.

Zwei Jahre intensive Integrationsarbeit gehen zu Ende. Der ASB möchte dies zum Anlass nehmen, die Leistungen aller Mitarbeiter, Ehrenamtlichen, der Intitiative „Freiwillige helfen im Rathaus Wilmersdorf“, der Politik und Verwaltung sowie Partner zu würdigen und sich zu bedanken. „Die Notunterkunft Wilmersdorf steht als ein beeindruckendes Beispiel für Hilfsbereitschaft und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Alle Unterstützer und Unterstützerinnen la-den wir deshalb Anfang Dezember zu einem Dankes- und Abschiedsfest ein“, kündigt Steffen Zobel an.

Für 77 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASB, die in der Notunterkunft Wilmersdorf beschäftigt sind, endet die Zusammenarbeit. Die ASB Nothilfe Berlin gGmbH bewirbt sich auf Ausschreibungen für Gemeinschaftsunterkünfte, um möglichst viele dieser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer neuen Unterkunft einsetzen zu können.

Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.

Medienkontakt: Melanie Rohrmann, m.rohrmann@asb-berlin.de, 030 21307-122.

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Freizug der ASB-Notunterkunft im ehemaligen Rathaus Wilmersdorf

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