Der ehemalige Fraktionsvorsitzende der  Partei Die Linke im Bundestag Gregor Gysi MdB, besuchte am Dienstag, den 7. Juni zum zweiten Mal die ASB Notunterkunft Köpenick. Grund für den Besuch war die drohende zeitnahe Auflösung der Turnhalle.

Gemeinsam mit dem Heimleiter Andre Fritsche sprach der Spitzenpolitiker über die weitere Perspektive für die Bewohner der NUK im Sozialraum. Fritsche setzt sich engagiert dafür ein, dass die Bewohner der ASB Unterkunft sozialraumbezogen  – also innerhalb des Bezirks – verlegt werden.

Verlegung in das Abschiebegewahrsam Grünau

“Wir wollen die entstandenen Bindungen mit den Anwohnern und die vielen guten Projekte durch eine Verlegung an das andere Ende der Stadt nicht gefährden”, so Fritsche. Hierfür machen sich Haupt- und Ehrenamtliche, wie auch der Bezirk stark. In einem gemeinsamen interfraktionellen Beschluss plädieren sie für eine Verlegung der NUK in das ehemalige Abschiebegewahrsam Grünau.

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Gregro Gysi gemeinsam mit Mitarbeitern der ASB Nothilfe Berlin gGmbH vor der Notunterkunft in der Glienicker Straße.
Gysi half der Unterkunft schon einmal

Auf Gysi setze man die Hoffnung, dass er seine Beziehungen zu Gunsten der Verlegung “spielen lassen werde”. Schon einmal hat Gysi helfen können. Bei seinem ersten Besuch der Unterkunft im Januar 2016 informierte der damalige Heimleiter Frank Zielske Gysi über das Schicksal einer auf der Flucht getrennten Familie. Gysi setzte sich mit einem Brief an den Leiter des Bundesamts für Migration, Frank-Jürgen Weise, erfolgreich für eine Rückführung der Tochter aus Stockholm nach Berlin ein.

Heimleiter André Fritsche führte Gregor Gysi durch die Turnhalle in der Glienicker Straße, die als Notunterkunft genutzt wird...
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Gregor Gysi in der NUK Köpenick

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