Oscar-Preisträgerin Susan Sarandon besuchte am Dienstag, den 4. Juli 2017 die ASB-Notunterkunft im ehemaligen Rathaus Wilmersdorf. Auch bei ihrem zweiten Besuch nahm sie sich Zeit für Gespräche und eine Partie Ping Pong.

Ein Jahr nach ihrem ersten Besuch im Mai 2016 kam Susan Sarandon am 4. Juli 2017 erneut in die ASB-Notunterkunft im ehemaligen Rathaus Wilmersdorf, um geflüchtete Familien zu treffen. Damals hatte sie zwei Tischtennisplatten als Geschenk mitgebracht und ließ es sich auch dieses Mal nicht nehmen, ein paar Bälle zu spielen. Wieder hatten das Israel Forum for International Humanitarian Aid (IsraAID) und die Freiwilligenorganisation „Freiwillige helfen im Rathaus Wilmersdorf“ den Besuch organisiert.

In Gesprächen mit Bewohnern zeigte die engagierte US-Schauspielerin Verständnis für deren schwierige Situation. Ursprünglich als Übergangslösung für drei Monate gedacht, leben viele Geflüchtete jetzt bereits seit der Eröffnung im August 2015 in unserer Notunterkunft mit Vollverpflegung. Eine konkrete Aussicht auf Veränderung ist aus Mangel an Wohnraum und Gemeinschaftsunterkünften mit der Möglichkeit zur Selbstverpflegung nicht in Sicht. “Zusammen zu kochen und zu essen ist für eine Familie ein existenzielles Bedürfnis. Es ist schwer, wenn das nicht möglich ist.”, sagte Sarandon.

Vom anhaltenden Engagement der vielen freiwilligen Helfer und von den Fortschritten bei der Integration war Sarandon sichtlich angetan. Umringt von einer Traube Familien im Kinderbereich erfuhr sie, dass die Kinder gut in der Schule vorankommen, bereits Deutsch sprechen und auch ein bisschen Englisch. Auf ihre Frage, was er einmal werden wolle, antwortete ein 12jähriger Junge ihr bestimmt „Feuerwehrmann“.

Sarandon erzählte auch vom Migrationshintergrund ihrer eigenen Familie. Ihr Großvater war aus Sizilien in die Vereinigten Staaten von Amerika eingewandert. Sarandon selbst engagiert sich seit Jahren für Geflüchtete.

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Susan Sarandons zweiter Besuch

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